Trotz der Herausforderungen im touristischen Umfeld, konnten die PILATUS-BAHNEN den Umsatz halten. Dies ist einerseits auf die Preisanpassungen zurückzuführen und andererseits auf den Ausbau und die Verbesserung der Angebote in allen Geschäftsbereichen. 52% der Gäste am Pilatus stammen aus der Schweiz, 28% aus Europa und 20% aus Übersee.
Investitionen in die Zukunft
Im Berichtsjahr wurde weiter an der Zukunft gearbeitet. Auf Grundlage des emotionalen Masterplanes - mit dem Ziel das touristische Angebot auf und am Pilatus zu erneuern - wurden zwei Schwerpunkte definiert. Durch gezielte Investitionen soll der Wettbewerbsvorteil für die nächsten Jahre gesichert werden.
Auf Pilatus Kulm stehen drei Projekte im Vordergrund: 1. Totalsanierung des 1890 erbauten historischen und denkmalgeschützten Hotels Pilatus-Kulm. 2. Neubau einer winter- und wettersicheren Verbindungsgalerie zwischen dem Hotel Pilatus-Kulm und dem Hotel Bellevue. 3. Erneuerung des Hotel Bellevue.
Mit den Massnahmen werden auch die verschiedenen Angebote an Bankett-, Seminar- und Gastronomieinfrastruktur den heutigen Bedürfnissen angepasst, um den Gästen einen hervorragenden Aufenthalt zu ermöglichen. In der neuen Verbindungsgalerie entstehen Raum für Aufenthalt, Shopping, Gastronomie und Aussicht sowie einer neuen, aufgewerteten Terrasse auf der Galerie.
In Alpnachstad soll der Gast aus einer freundlichen und neu gestalteten Umgebung seine Reise auf den Pilatus beginnen können. Die Infrastruktur und die Platzgestaltung werden verbessert, um die Wartezeiten vor der Fahrt mit der steilsten Zahnradbahn der Welt zu optimieren. Das Ticketing wird an einen neuen Standort verschoben um einen optimalen Gästeablauf zu erhalten. Gleichzeitig wird das Restaurant Chalet aufgewertet und der Terrassenbereich vergrössert.
Es ist vorgesehen, dass die Projekte auf Pilatus Kulm und in Alpnachstad in den nächsten zwei Jahren, 2010 - 2011, realisiert werden.
Künftig führen die PILATUS-BAHNEN alle Gastrobetriebe wieder selber
Seit letztem November wurden die beiden Gastronomiebetriebe Krienseregg und Fräkmüntegg wieder in den Geschäftsbereich Hotels und Gastronomie zurückgeführt. Somit führt das Unternehmen sämtliche eigenen Restaurants wieder in eigener Regie. Ebenfalls ist geplant, dass am Standort des ehemaligen Berghauses Fräkmüntalp im 2010 ein neues gastronomisches Angebot entsteht. |